Sunday, 18. january 2009 7 18 /01 /Jan. /2009 17:45
von Sica - veröffentlicht in: Angehängt
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Friday, 16. january 2009 5 16 /01 /Jan. /2009 20:19

Heute bin ich anderthalb Stunden lang durch das Achtermoor gelaufen, bin durch ziemlichen Matsch gestapft. Zwei Frauen mit grünen Gummistiefeln kamen mir entgegen. Die hatten jedenfalls das richtige Schuhzeug an.
Überlege, ob ich mir auch ein paar Gummistiefel kaufen soll.
Es ist wieder kälter geworden und die Kälte beisst in die Gesichtshaut. Ich liebe Kälte. Natürlich muss sie erträglich sein, zwanzig Grad unter Null wäre mir zu kalt. Ich finde, dass sie lebendig macht und aktiv. Wie anders ist es mit Wärme. Ab fünfundzwanzig Grad plus wird es mir zu warm, noch höhere Temperaturen machen mich lethargisch.
Ich gehe weiter, es wird dämmerig.
Der Moorweg vor mir  ist ein Rundweg, führt um das Moor und seine zwei Teiche  und wird gekennzeichnet wird durch das Symbol eines kleinen gelben Vogels an den Bäumen.
Links blinkt der eine Achtermoorteich. Sein Wasser ist tiefschwarz und wirkt richtig unheimlich. Wenig später komme ich am Segelfluggelände vorbei und habe dann auch bald den  Rundweg beendet.
Später auf dem Heimweg kaufe ich mir am Bahnhof die Morgenpost wegen der TV-Zeitschrift darin, die immer Freitags beiliegt, und da holt einen dann die Weltrealität wieder ein: Kriegshölle Gaza. Brennende Häuser, sterbende Menschen auf beiden Seiten. Doch die Hamas gibt es nicht auf, Israel mit Raketen zu beschiessen. Die lassen lieber ihr eigenes Volk krepieren, obwohl sie gegen Israel keine Chance haben.
Ich kann es nicht fassen...

von Sica - veröffentlicht in: Unterwegssein
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Thursday, 15. january 2009 4 15 /01 /Jan. /2009 12:58

 

Gerade sehe ich die Einträge in meinen Kategorien durch und finde, dass in der Kategorie Meine Mittagessen nur ein Eintrag steht. Wieso ich überhaupt dafür eine Kategorie angelegt habe, begreife ich nicht. Was schwebte mir da vor? Wollte ich mich zum Kochen animieren oder nur meine Dosen- und Tütensuppen vorstellen, aus denen (nicht immer) meine Mittagessen bestehen? Vielleicht wollte ich mir ja auch eine Möglichkeit verschaffen, mich über mich selbst lustig zu machen, weil ich ungern koche. Aber nicht das Kochen an sich stört mich, sondern das Abwaschen danach. Für eine Geschirrspülmaschine fehlt mir leider der Platz, sonst hätte ich mir schon längst eine angeschafft. Besonders das Töpfe-Abwaschen liebe ich gar nicht und am wenigsten mag ich eine meine nach Gebrauch ganz fettige Wok-Pfanne abwaschen. Meine Wok-Pfanne liebe ich zwar sehr, man kann darin sehr schön viel kleingeschnittenes Gemüse und in Streifen geschnittenes Fleisch nach chinesischer Art schmoren, und es schmeckt hervorragend.

Aber dann, wenn ich fertiggegessen habe, steht sie da herum und keine Heinzelmännchen sind in Sicht.

So kommt es, dass ich mich, da immerfort Tütensuppen zu essen nicht gesund ist, für Gerichte entscheide, die gesund sind, sich schnell zubereiten lassen und wenig Abwasch machen.


Hier ein Rezept: (Fortsetzung folgt gelegentlich)

 

Schrotsuppe

6 Esslöffel Grünkernschrot

1/2 l Wasser

Frischkäse, Salz, Pfeffer

Distelöl, Kräuter

Grünkernschrot einweichen, zum Kochen bringen, auf kleiner Flamme dünsten, zum Schluss den  Frischkäse in der fertigen Suppe verrühren.


Guten Appetit!



 

 

von Sica - veröffentlicht in: Meine Mittagessen
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Tuesday, 13. january 2009 2 13 /01 /Jan. /2009 12:11

Ist es nicht sonderbar, dass die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?

(Johann Wolfgang Goethe)
von Sica - veröffentlicht in: Politik
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Monday, 12. january 2009 1 12 /01 /Jan. /2009 11:25

Frau geht eigentlich nie zum Arzt, weil ihr erstens die Zeit zu schade ist und zweitens, sie den ganzen Ärzten nicht recht traut. Frau behandelt sich für gewöhnlich selbst, macht sich in Internetforen schlau oder schaut in ein Gesundheitsbuch mit dem Titel Jetzt helfe ich mir selbst.
Dann gibt es aber Sachen, wo Frau denkt, dass es vielleicht besser wäre, sich in die Hand eines "fachmännisch ausgebildeten Mediziners zu begeben", sofern es ihr gelingt, einen derartigen aufzutreiben.
In ihren Fall braucht Frau einen Augenarzt, da ihr im rechten Auge immer ein trüber Nebel erscheint und sie das nicht in Ordnung findet.
Was mag das sein?
Frau geht systematisch vor und befragt liebe Bekannte, von denen sie weiss oder vermutet, dass sie Kontakt zu Ärzten haben oder hatten.
Bekannte Nr. 1 kennt einen Augenarzt, den sie "empfehlen" kann. Auf Befragen muss sie jedoch zugeben, dass sie dort beim ersten Mal drei Stunden lang hat warten müssen. Um dem abzuhelfen, behauptet sie, müsse man nur kurz vor Ende der Sprechstunde erscheinen, dann ginge es schneller.
Frau will keine drei Stunden im Wartezimmer eines Arztes verplempern und befragt Bekannte Nr. 2. Diese empfiehlt einen Augenarzt, weiter weg, aber noch einigermassen gut erreichbar, falls die S-Bahn dahin gerade nicht mal wieder ausfällt. Du solltest aber vorher anrufen, mahnt sie, sonst musst du doch den lieben langen Tag warten, dass der Onkel Doktor dich empfängt.
Frau glaubt alles, was ihr gesagt wird und ruft in der Praxis des weitergelegenen Augenarztes an. Nein, wir machen nicht mit Anmeldung, sagt die Stimme am Telefon. Sie müssen nur eine Viertelstunde vor Beginn der Sprechzeit erscheinen, dann kommen sie noch am gleichen Tag dran. Sprechzeiten? Die Telefonstimme rattert diese so schnell runter, dass Frau, die ein schlechtes Gedächtnis und kein Papier und Bleistift zur Hand hat, nichts mitbekommt.
Wenn es nun doch nirgendwo mit Anmeldung geht, denkt Frau, dann nehme ich doch lieber den Augenarzt in meiner Nähe. Frau packt kurzentschlossen Versichertenkarte und zehn Euro in den Rucksack und begibt sich eine Viertelstunde vor Ende der Sprechstunde (wie ihr die Bekannte geraten hat, damit man schnell drankommt) in die Praxis.
"Hallo, sagt sie fröhlich. "Hier bin ich, und ich möchte gerne behandelt werden. Ich habe nämlich immer so einen Nebel vor dem einen Auge und..."
Das geht jetzt nicht mehr, unterbricht die Sprechstundenhilfe sie unhöflich. "Sie müssen genau zu Beginn der Sprechstunde kommen, dann können wir Sie noch am selben Tag behandeln..."
"Oh, sagt Frau, "dann muss ich wohl wiederkommen..."
Frau wankt aus der Praxis und denkt daran, dass sie mal etwas von einer Ärzteschwemme gehört hat. Das schein aber wohl nicht zu stimmen, es gibt wohl eher eine Patientenschwämme.Und dieser Nebel, ist der wirklich so schlimm, dass sie deswegen zum Arzt muss? Es gibt bestimmt viele Menschen, die so ein bisschen Nebel vor den Augen haben und nie daran denken würden, wegen so einer Kleinigkeit den Arzt aufzusuchen.
Aber wie steht es nun mit dem deutschen Gesundheitswesen, für das Frau horrende Krankenkassenbeiträge bezahlt? Mal angenommen, man würde ernsthaft krank, müsste man dann halbe Tage bei den Ärzten verbringen, damit die einen mal empfangen? Sich vielleicht Verpflegung mitbringen, eine Thermoskanne mit Kaffee, um nicht einzuschlafen und seinen Minicomputer, sofern man einen hat, um nicht vor Langeweile zu sterben?
Frau sieht schwarz und überlegt, was sie tun kann, damit sie nie, nie, nie krank wird. Dazu fällt ihr aber gar nichts ein.



von Sica - veröffentlicht in: Persönliches
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Saturday, 10. january 2009 6 10 /01 /Jan. /2009 16:54

Was kann man bei diesem Wetter schon gross unternehmen ?

Funny Pictures                            Funny Videos


von Sica - veröffentlicht in: Visuelles
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Friday, 9. january 2009 5 09 /01 /Jan. /2009 10:55

Hoffe, dass Travis, der Filmexperte, hier mal verbeikommt, und dann kann er ja das Rätsel lösen. Ist bestimmt einfach für ihn.



Tja, er hat es natürlich gelöst. Hier die Rückseite vom Kalenderblatt mit der Auflösung:




©Sprachkalender Englisch 2009, Lingen Verlag



von Sica - veröffentlicht in: Visuelles
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Thursday, 8. january 2009 4 08 /01 /Jan. /2009 15:07

Online shoppen ist ja ideal, nur schlecht für die Figur. Aber ob schlecht für die Figur oder nicht, es macht einfach Spass, in aller Ruhe und ohne dauernd geschubst und getreten zu werden, keine Beratung zu kriegen und obendrein auch noch in einer endlosen Schlange seine Zeit verplempern zu müssen, während die miese Kaufhausluft einen den Schweiss von der Stirn perlen  lässt.
Nein, da sitze ich doch lieber zu Hause am Computer, suche mir aus, was ich haben will und bestelle es.
Es ist allerdings nicht immer so einfach, das ist wahr. Da gibt es Shops, wo man sich sich erst registrieren muss, ehe man überhaupt was bestellen kann, andere gestalten den Bestellvorgang so umständlich, dass man am Ende genervt aufgibt. Wieder andere wollen den Grossen Bruder markieren und alles möglich von dir wissen, um ihre Statistiken führen zu können. Da kann man aber ruhig lügen, das ist nicht strafbar (diese Behauptung ist ohne Gewähr für ihre Richtigkeit) jedenfalls habe ich schon ein oder zweimal bei einer Bestellung mein Alter mit neuundneunzig Jahren angegeben und hab trotzdem alles geliefert bekommen. Seinen Namen und seine Adresse muss man aber trotzdem richtig angeben, das ist klar, sonst bekommt man nichts zugeschickt.
Was ich am besten finde, ist, dass man im Netz ganz spezielle Sachen kaufen kann, die es im Laden nicht so ohne weiteres gibt. So habe ich zum Beispiel für meine Zwerghamster ganz spezielle Laufräder bestellt, die garantiert tierfreundlich sind, hamstergetestet (wirklich!!) und in denen meine Lieblinge laufen können, ohne sich den Rücken zu verbiegen oder die kleinen Pfötchen einzuquetschen. Für meine Zwerge habe ich auch einen guten Shop in Weimar aufgetan, der sich auf den Bau von Kleintierbehausungen aus beschichteten Holz mit Glastüren spezialisiert hat und dort eine Nagerhütte bestellt, die jetzt ein wahres Schmuckstück in meiner Wohnung ist. Billig war das natürlich alles nicht, allein die Versandgebühren für die Nagerhütte betrugen fünfundzwanzig Euro. Das war schon ein Schwergewicht.
Die Paketdienste sind, so finde ich, oft das schlechteste an der Online Bestellung. Es gibt Leute, die hatten soviel Ärger mit ganz bestimmten Paketdiensten, dass sie nie mehr per Internet gekauft haben.
Wie gesagt, man kann ganz spezielle Sachen im Internet kaufen und man kann andererseits auch sparen. So war meine Digicam, die ich bei Neckermann bestellt hatte (Nein, nein, das ist keine Werbung!) fünfzig Euro billiger als hier im Mediamarkt.
Was die Sicherheit des Im-Netz-Kaufens angeht, so habe ich auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich achte aber auch darauf, wo ich kaufe und recherchiere, was andere für Erfahrungen mit einem Shop gemacht haben. Die Verbraucherzentrale rät ja, dass man sich die AGBs genau durchlesen soll, es sollen Telefonnummer und Adresse des Shops darin enthalten sein und es soll alternative Bestellmöglichkeiten geben. Bei der Bestellung sollen die Daten verschlüsselt übertragen werden, wobei das Schlossymbol in der Adresszeile erscheinen muss.
Per Nachname zahlen, ist ja teuer, da ich keine Kreditkarte habe, bezahle ich meist per Vorkasse. Allerdings muss ich sagen, dass ich keine Riesensummen überweise. In einem solchen Fall würde ich doch einen Bezahldienst wie z.B. PayPal vorziehen.
Ob der gut ist, weiss ich allerdings nicht, da ich ihn noch nie gebraucht habe.


Na, mal sehen, wie es mit dem Kaufen weitergeht. Ich glaub, es gibt bald eine mächtige Flaute. Der Export geht schon den Bach runter, und die Bundesregierung schmeisst den Firmen die Milliarden des Steuerzahlers in den Rachen, um das marode Wirtschaftssystem zu stützen.

Darum, liebe Leute, Kauft, kauft, kauft und rettet unsere Wirtschaft. Wer kein Geld hat, der leiht sich halt was. Wie? Die Banken verleihen kein Geld mehr? Da gibt es nur eines: Ihr habt doch sicher noch eine alte Pudelmütze im Schrank, in die schneidet ihr in Augenhöhe zwei Löcher rein und zieht sie über den Kopf...


Mehr verrate ich nicht...                 


von Sica - veröffentlicht in: Persönliches
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Tuesday, 6. january 2009 2 06 /01 /Jan. /2009 15:20


Hier ist mein Buddha, Grey Owl.  Hoffe, er gefällt dir. Er ist dreizehn Zentimeter hoch und aus irgendeinem Hartholz, glaube ich. Weiss nicht genau... Ich hatte noch einen kleinen Mini-Gandhi, knapp einen Zentimeter hoch, den ich früher in meiner Geldbörse aufbewahrt habe. Leider kann ich ihn nicht wiederfinden, um ihn danebenzustellen und zu fotografieren.





von Sica - veröffentlicht in: Visuelles
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Monday, 5. january 2009 1 05 /01 /Jan. /2009 21:19

Hallo, nicht erschrecken hier - ich bin's noch, die alte Sica. Hab nur mal so eine andere Grafikvorlage gewählt unter Design bei Overblog. Für andere Overblogger: Meine Grafikvorlage heisst Nacre Metal.
Ich finde diese Vorlage viel deutlicher, also lesbarer und augenschonender.

Fans von bunten blinkenden Seiten finden natürlich hier nichts zum jubelschreien, aber hier ging es ja schon vorher ziemlich nüchtern zu. Ich selber mag es gar nicht, wenn beim Lesen auf irgendwelchen Seiten alles blinkt und hüpft und stelle dann immer Javascript ab, dann hab ich meine Ruhe.

Finde ich irgendwie klasse, dass man bei Overblog unter unzähligen Vorlagen sich was passendes aussuchen kann.
Toll auch, jetzt hab ich schon sechzig Cent verdient und kann zweimal umsonst auf ein öffentliches Klo gehen. Natürlich nur, wenn die Klobenutzung dreissig Cent kostet. Kostet es fünfzig Cent, kann ich nur einmal. Gehe ich garnicht, so kann ich das Geld sogar auf die Sparkasse bringen und es Zinsen bringen lassen. Dann bin ich in ungefähr dreihundert  Jahren Millionärin.

Die Zukunft sieht wirklich rosig aus. Habt ihr auch alle so grossartige Aussichten?
von Sica - veröffentlicht in: Persönliches
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Ein Grund zum Bloggen

Dies ist mein erster Blog
Dieser  Blog hier kommentiert Netzfunde, Tagebucheinträge, persönliche Gedanken und Erfahrungen mit mir selbst, mit anderen, mit Tieren und dem Computer.
Wer schreibt, schult sein Beobachtungsvermögen. Allein das ist schon ein guter Grund, hier einen Blog zu betreiben.
Es macht ausserdem Spass, ein weiterer guter Grund.

Profil

  • Ich bin fitter als ich aussehe. Von Gestalt bin ich eher klein als gross. Auf der Strasse dreht sich keiner nach mir um. Ich lebe mit meinem Freund zusammen, einem wildfarbenen Zwerghamster.

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